Die KSB-Aktie

Börsenumfeld

Im Börsenjahr 2013 haben niedrige Leitzinsen sowie die anhaltend expansive Geldpolitik vieler Industriestaaten das Geschehen an den Kapitalmärkten bestimmt. Mit der zu­sätzlichen Liquidität gelang es den Notenbanken, die Märkte teilweise zu beruhigen. Diese hatten in den letzten Jahren infolge der Finanz- und Schuldenkrise eine höhere Volatilität auf­gewiesen. Darüber hinaus sollten die geldpolitischen Maßnahmen ein Anziehen der Konjunktur begünstigen. Den Aktienmärkten verhalf dieses Umfeld zu einem weiteren Auftrieb. So konnten viele große Indices wieder zulegen und erreichten neue Höchststände.

Allerdings war es, nach einem festen Start zu Jahresbeginn, im Mai an den Börsen zunächst weltweit zu Kurseinbrüchen gekommen. Verursacht hatte diese die Ankündigung der US-Notenbank, die Anleihekäufe drosseln zu wollen. Die in Aussicht gestellte schrittweise Reduktion der Liquidität verun­sicherte die Investoren. Zur Jahresmitte festigte sich an den Kapitalmärkten allerdings die Meinung, dass trotz dieser Pläne das Zinsniveau noch lange Zeit niedrig bleiben würde. Dies nahm den Anlegern die Angst vor einer schnellen geld­politischen Wende und war Voraussetzung für den Aufwärtstrend an den Börsen im zweiten Halbjahr.

In Europa senkte die Europäische Zentralbank den Leitzins im Mai und November um jeweils 25 Basispunkte auf ein Rekordtief von 0,25 %. Diese Zinsschritte sorgten ebenfalls für positive Impulse an den Börsen.

Der DAX erreichte unter diesen Rahmenbedingungen im Börsenjahr 2013 einen Zugewinn von 24 %. Er schloss mit einem Jahresendstand von 9.552 Punkten, der nur knapp unter dem Höchststand von 9.594 Punkten lag.

Mit 17 % fiel das Plus beim EuroStoxx etwas geringer aus. Nicht zuletzt ging dies darauf zurück, dass die gesamteuro­päischen Fundamentaldaten leicht schwächer ausfielen als die deutschen; dies drückte sich auch in den Bewertungen aus.

Der amerikanische DOW Jones notierte zum Jahresende knapp 27 % über Vorjahr.

DIVIDENDENENTWICKLUNG

Ein beachtliches Plus von rund 54 % erreichte 2013 der japanische Leitindex Nikkei 225. Zu dieser Entwicklung hat insbesondere die Wachstumspolitik der japanischen Regierung beigetragen.

KSB-Aktien im Plus

Auch die KSB-Aktien konnten 2013 zulegen. Der Jahresschlusskurs der Vorzugsaktien lag rund 6 % über dem des Vorjahres; bei den Stämmen betrug der Zuwachs rund 4 %.

Zu Jahresbeginn hatten sich beide Werte zunächst relativ fest präsentiert und einen deutlichen Aufwärtstrend verzeichnet. Im Frühjahr kam es jedoch zu Kursrückgängen, die insbesondere bei den Stammaktien zeitweise zu Notierungen unter denen zu Jahresbeginn führten.

Nach einer Seitwärtsbewegung in den Sommermonaten stiegen beide Aktiengattungen wieder deutlich, die liquideren Vorzugsaktien erreichten im Oktober sogar einen neuen Jahreshöchststand. Obwohl die Papiere einen Teil der Zugewinne danach abgaben, konnten sowohl die Vorzugsaktien als auch die Stammaktien das Jahr mit einer höheren Bewertung abschließen.

Die Börsenkapitalisierung des Unternehmens belief sich zum Jahresende auf 804,3 Mio. €. Sie lag damit etwa 5 % über der zum Vorjahresultimo.

DIVIDENDE

Aufsichtsrat und Vorstand werden der Hauptversammlung am 14. Mai 2014 vorschlagen, eine unveränderte Dividende in Höhe von 12,26 € für die Vorzugsaktien und 12,00 € für die Stammaktien auszuzahlen.

ERGEBNIS JE AKTIE

Das Ergebnis je Aktie liegt infolge des gesunkenen Konzernergebnisses unter dem Vorjahr. Für die Stammaktien beträgt es 37,38 € nach 42,48 € im Vorjahr und für die Vorzugsaktien 37,64 € nach 42,74 € im Jahr 2012.

Kursverlauf der KSB-Aktien in €